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Cartujano(ein Synonym für die Reinzucht des spanischen Pferdes durch die Kartäusermönche aus Jerez)Vermutlich begann das Thema "Cartujano" mit der Pferdezucht des
Kartäuserordens (gegründet 1476) in Jerez de la Frontera, im Süden Spaniens.
Die Pferde erhielten im 18. Jahrhundert den Glockenbrand. Nach
geschichtlichen Recherchen züchteten die Mönche im 17. Jahrhundert mit ihren
vermutlich 700 Pferden zu fast 60 % mit Braunen, zu 30 % mit Schwarzen und
nur zu gut 5 % mit Schimmeln. Nur durch ihre Sturheit und Findigkeit ist es ihnen zu verdanken, dass diese Pferderasse über Jahrhunderte bis heute erhalten blieb. Zwischen den Jahren 1810 und 1835 mussten die Mönche
ihren Pferdebestand auflösen und übergaben sie dem Staat und ausgesuchten
Züchtern aus der Gegend von Jerez. Neben den Kandarenbrand-Pferden (weitere Züchter mit diesem Brand sind Dominguez, Chica, Domecq, Osborne, Terry, Rumasa S.A. und heute die staatliche Gesellschaft Expasa) gab es aber auch noch andere Züchter, die mit den Kartäuserpferden rein weitergezüchtet haben, so dass man sich bei den Cartujanos nicht nur auf den Kandarenbrand stützen kann. Der Name „Cartujano“ ist all denjenigen Zuchtlinien vorbehalten, die direkt auf die Cartuja von Jerez (dem Kartäuserkloster) zurückgehen. Tatsache ist, dass heute keine P.R.E.- Pferde ohne
Kartäuserblut existieren. |
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