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P.R.E.P.R.E. bedeutet Pura Raza Espanola, also Reine Spanische Rasse. P.R.E. – Pferde dürfen nur die Pferde genannt werden,
die Apto – Papiere besitzen, Diese wundervolle Pferderasse hat ihren Ursprung
höchstwahrscheinlich von den südiberischen Wildpferden, den Sorraias. Die Faszination dieser herrlichen, wendigen und noblen PRE-Pferde findet ihren Ausdruck in der Literatur und Malerei quer durch die Jahrhunderte, und fast alle Reiterportraits und Skulpturen erfolgreicher Feldherren, Kaiser, Kaiserinnen, Könige und Königinnen, Fürsten und Fürstinnen stellen ein Pferd spanischen Ursprungs dar. Man kann tatsächlich vom Spanischen Pferd als
lebende Legende sprechen, da sich der Typ dieses Pferdes über
Jahrtausende bis in die heutige Zeit nur wenig verändert hat. Die spanischen Pferde gelten als Barockpferde, da sie dem Typ des charakteristischen Reitpferdes während des Barocks nahe stehen und dem entsprungen sind. In neuerer Zeit werden neben der Erhaltung des barocken Types auch spanische Pferde nach dem modernen Reittyp gezogen, um im nationalen und internationalen Turniergeschehen mit den Warmblütern konkurrieren zu können, so dass der barocke Typ hier weitgehend verschwindet.
Rassestandard:Das barocke P.R.E. – Pferd ist ein Pferd in quadratischer Form mit harmonisch kurvenförmig verlaufenden Körperlinien und einem Stockmaß von mindestens 1,52 m bei Hengsten und 1,50 m bei Stuten. Das Profil des Kopfes ist gerade bis subkonvex, es besitzt gut ausgebildete Ganaschen, ein schmales, trockenes Gesicht und einen breiten, relativ hohen, gut bemuskelten Halsaufsatz. Das Auge ist groß, lebhaft und mit wachem Blick. Der Rücken ist muskulös und zweckmäßig ausgerichtet, die Lenden sind kurz und breit, horizontal oder etwas gebogen, es existiert eine harmonische Verbindung vom Rücken bis zur Kruppe.Die Brust sollte breit, tief und muskulös sein, das Schulterblatt lang und schräg. Die Kruppe ist lang und sehr rund bemuskelt, damit ein vermehrtes Untertreten der Hinterbeine zur prädestinierten Versammlungsfähigkeit dieser Rasse ermöglicht werden kann. Ein Rassemerkmal ist das meist wellige Langhaar von Schweif und Mähne. In der Erregung wird beim spanischen Pferd der Schweif, der tief und gut in die Kruppe gebettet liegt, nur leicht erhaben getragen, niemals aufgestellt, wie beim Araber. Im Spanischen Stutbuch sind die Farben Schimmel, die zahlenmäßig überwiegen, Braune und Rappen zugelassen. Falben und Isabellen existieren in der Gegenwart kaum, sind aber zugelassen, im Gegensatz zu Schecken. Füchse sind seit 2003 anerkannt. Am herausragendsten sind die Charaktereigenschaften dieser Pferde:
Register:Die Pferde der Spanischen Rasse werden zunächst in ein Geburtenregister eingetragen, ab den Alter von 3 Jahren kann ein Pferd zur Körung vorgestellt werden. Diejenigen, die 70 oder mehr Punkte erhalten, werden im Stutbuch eingetragen.Nachkommen von Eltern, die noch nicht gekört sind, müssen sich einer Blutgruppenbestimmung unterziehen, erhalten einen Mikrochip und werden nachträglich eingeschrieben, wenn beide Eltern gekört sind und der Elternschaftsnachweis positiv ausgefallen ist. Qualifikation der Exemplare:
(vgl. Michael Schäfer: Andalusische Pferde Nymphenburger Verlagshandlung; München 1980; Auszug aus dem Registro Matricula der Cria Caballar des Spanischen Heeresministeriums)
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